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Romance TV präsentiert:
Geburtstagsinterview mit Eva-Maria Grein von Friedl

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Eva-Maria Grein von Friedl blickt im Interview mit Romance TV zu ihrem 40. Geburtstag auf ihre Karriere zurück, verrät ihre Lieblingsziele mit "Kreuzfahrt ins Glück" und welche Rolle sie gerne noch spielen würde.

Liebe Frau Grein von Friedl, Ihr 40. Geburtstag naht. Wie ist es für Sie, diesen runden Geburtstag zu feiern?

Ich will ehrlich sein, das ist für uns Frauen schon so eine Schallmauer. Man ist dann eindeutig nicht mehr das süße Mädel, die romantische Unschuld oder die junge Geliebte. Da heißt es mit Grazie loszulassen und diese Rollenfächer den jungen Kolleginnen zu überlassen. Das ist natürlich auch eine Chance. Die reiferen Charaktere in Drehbüchern sind oft die komplexeren. Es gibt nur leider meist wenige davon die weiblich sind. Aber ich denke, es bleibt uns sowieso nichts anderes übrig, als unseren eigenen Weg zu gehen, zu reifen, das Älterwerden anzunehmen und dem Fluss des Lebens zu folgen. Nur dann bleiben wir uns selbst treu und nur das kann meiner Meinung nach nachhaltig zu Ausgeglichenheit und Erfolg führen. Aber das ist ein Prozess der wahrscheinlich keiner Frau leicht fällt und in unserer Branche, in der es sehr auf Optik und Außenwirkung ankommt, ist es doppelt schwer. Je älter man wird, desto wichtiger wird es sich selbst definieren zu können und weitgehend unabhängig zu sein von äußerer Resonanz. Ich persönlich verbringe mehr Zeit mit der gedanklichen Auseinandersetzung mit der Tatsache, das ich nun - laut durchschnittlicher Lebenserwartung - die Mitte meines Lebens erreicht haben und welche Prioritäten in der zweiten Hälfte von Bedeutung sind, als über meine Falten. Diese bringen in mein bisher eher glattes Gesicht wenigstens die Tiefen in denen ich persönlich oft schürfe.

Was wünschen Sie sich zum Geburtstag?

Gesundheit für meine Familie und mich. Differenziertere Auseinandersetzung in der Gesellschaft mit den großen und wichtigen Themen unserer Zeit. Mutige Produzenten, Redakteure, Regisseure und Caster, die außerhalb von Schubladen denken.

Wenn Sie auf die letzten 40 Jahre zurückblicken, gibt es etwas, das Sie heute vielleicht anders machen würden?

Nicht wirklich. Klar macht man Fehler, aber die bringen einen dann ja auch irgendwie weiter. Ich bin der festen Überzeugung, dass nichts ohne Grund passiert und sich das Universum schon so entfaltet wie vorgesehen - auch wenn ich es oft nicht verstehe.

Was war in den letzten 40 Jahren Ihre Lieblingsrolle?

Eigentlich immer die, die ich gerade gespielt habe.

Was war Ihr schönstes Ziel mit "Kreuzfahrt ins Glück"?

Da kann ich kein Ranking aufstellen, dafür waren sie alle zu verschiedenartig schön. Die tiefsten persönlichen Eindrücke haben bei mir aber wohl Myanmar und Marokko hinterlassen.

In welche Rolle würden Sie gerne noch schlüpfen?

In eine historische. Eine Figur die sich aus vollem Herzen für etwas engagiert und dann an den Umständen scheitert. Z.B. eine Frau in den Anfängen des Dritten Reichs, die der Ideologie anfangs voller Überzeugung folgt, dann aber erkennen muss, welche Schreckensherrschaft da entsteht.

Mit welchen drei Worten würden Sie sich selbst beschreiben?

Alles ist eins.

 

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